Manchmal steckt der Wurm drin…

…in diesem Beitrag möchten wir euch berichten, dass das Gesetz von Murphy auch auf Reisen gilt. Nachdem wir das traute grüne Heim aus den Schneebergen ausgebuddelt hatten und ich das Feierabendbier vertilgt hatte ging es gleich weiter. Die folgenden Tage waren technisch „spannend“. Das Auto war die Kalten Tage nicht richtig warm geworden. Abhilfe schaffte erst mal die gute alte Pappe im Kühler. Mit etlichen Bergkilometern vor uns machten wir uns auf den Weg nach Zabljak, dem bekanntesten Ort in den Bergen von Montenegro. Bei Kilometer 1 dann der erste Zwangsstop. Kein Diesel! Entlüften, alle Verbindungen und Schlauchschellen nachziehen, weiter geht’s. Bei Kilometer 5 der nächste Stopp. Gleiches Problem, gleiches Procedere! Kilometer 13 die Rückholfeder vom Gasbautenzug bricht. Zwei weitere Stopps wegen Dieselmangel folgen unlängst. Mein Gemüt ist bereits gut erhitzt. Bei Kilometer 55 dann das Auto auch. Vor lauter Luft im Diesel hatte ich nicht gemerkt dass die Außentemperaturen nach einem der Pässe auf einmal frühlingshaft waren. Die Pappe also wieder raus und eine halbe Stunde Zwangspause! Das erste Café war meins. Ein Kaffee später zieht uns die Kellnerin auch noch ab! Endlich in Zabljak angekommen sind die Aufbaubatterien zusammengebrochen. Der Solarladeregler hatte sich verabschiedet! Danach habe auch ich mich einfach vom Tag verabschiedet. - Ein paar Minuten später trafen wir Tim und Kathy. Zwei Briten die ab und zu hier her kommen zum Wandern. Mit ihnen begießen den wundervollen Tag in ihrer Blockhütte am Feuer. Live is good!

 

Vollkommen tiefenentspannt harrte ich der Dinge die da kommen sollten. Der Grenzübertritt nach Albanien war kein Problem. Der erste Platten der Reise war ein kleines. Ein gebrochener Motorradträger das Größere. Albaniens Straßen hatten ihn zermürbt. Ein paar Stunden später und um ein paar „Scheißnähte“ reicher steht die kleine besser als je zuvor an ihrem Platz! Wo wir gerade dabei waren haben wir gleich noch den Riss am Lenkgetriebebock wieder zusammengebrutzelt. 

Mittlerweile ist alles repariert und wir und unser Auto erfreuen uns bester Gesundheit. Das Dieselproblem war letztendlich mit 3cm neuer Dieselleitung am Leckölaustritt behoben. Den Laderegler konnten wir tatsächlich für wenige Euro reparieren lassen und das Gemüt ist mit Kaffee und Bier auch wieder beruhigt. Weihnachten kann kommen!

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Maria (Mittwoch, 23 Dezember 2015 15:25)

    Auwei...das klingt als ob Cookie langsam die Lust verliert. Haltet ihn bloß gut bei Laune ;)

  • #2

    Hasi (Mittwoch, 23 Dezember 2015 15:56)

    Wie Jörg auch gar nicht auffällt!!!

  • #3

    Oma Renate (Mittwoch, 23 Dezember 2015 19:46)

    Meine lieben Weltenbummler, welch eine Freude , heute wieder einen Eintrag von euch lesen zu können !-Puh , aber dieser war spannend ! Dass ihr das gemeistert habt- einfach bewundernswert ! Ihr wollt ja heute auch noch Besuch empfangen ,also muss es nach vorne gehen , stimmts ?
    Ich bin froh , dass es geklappt hat.
    Sind denn Sascha und Nicole gut bei euch gelandet ?
    Euch und euren beiden Gästen wünsche ich eine frohe und gemütliche Weihnacht (ohne besondere Vorkommnisse !).- Meine Gedanken werden oft bei euch sein !
    Lasst es euch gut gehen , seid ganz lieb gegrüßt- eure Oma Renate.
    Ps. Ich freue mich auf den nächsten Eintrag und wieder sooooooooooooooo schöne Bilder !

  • #4

    die Alten (Mittwoch, 23 Dezember 2015 23:17)

    Nur das Genie beherrscht das Chaos :)! - Schön, dass alles wieder i.O. ist und Cooki und Johanna euch weiter begleiten! Aber wo ist nur Ann-Katrin auf den Bildern?
    LG und bis bald!

  • #5

    Ebler Karl-Heinz (Donnerstag, 24 Dezember 2015 23:13)

    Hallo Ihr Langzeiturlauber,
    zuerst wünschen wir Euch eine Pause mit drei wunderschönen Weihnachtstage mit viel Ruhe und Erholung
    damit Ihr den Rutsch ins Neue Jahr auch noch gut übersteht. Was Jörg da geleistet hat und mit welcher Ruhe
    und Ausdauer das ablief ist einfach super. Das löst Hochachtung aus. Wir bewundern Euch.
    Wir hoffen und wünschen , dass die Schwachstellen eures Gefährt beseitigt sind und Ihr Eure Reise sorgenlos
    genießen könnt. Wir werden Eure Reiseberichten mit großer Spannung und Erwartung verfolgen.
    Doch möge Gott bei allem guten Gelingen seine schützenden Hand über Euch halten.
    Aus der Heimat grüßt Euch die Frankfurter
    Brigitte und Karl-Heinz.

  • #6

    Saltedlife.org (Mittwoch, 30 Dezember 2015 15:41)

    Es kann ja nicht immer alles glatt laufen... Nicht das Langeweile aufkommt ;-)